Fairtrade goes Lifestyle

Langsam aber unaufhaltsam hat sich die Fairtrade-Bewegung aus ihrer “Jute statt Plastik” Ecke herausbewegt. Die zu Brot und Lohn gekommenen Latzhosenträger sind es längst Leid in den kratzigen Pullovern herumzulaufen.

“Grand Noir Bio”, eine echt faire Verführung in Zartbitter, braucht sich nicht hinter lila Kühen zu verstecken. Der fair gehandelte Kaffee ist dazu nicht nur anregend sondern beruhigt gleichzeitig noch das latent vorhandene Gewissen.

Bewussten Verbraucherinnen und Verbrauchern bietet er eine echte Konsumalternative und auf dem Weltmarkt benachteiligten Produzentengruppen verschafft er eine soziale Entwicklungsperspektive.

Die Gepa (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt) bietet derzeit in über 800 Weltläden ihre fair gehandelten Waren an. Mit 50 Millionen Euro Handelsumsatz ist sie im Bereich der Einzelhandelketten zwar immer noch ein Zwerg, die Zuwächse von bis zu 30% lassen auch normale Supermarktbetreiber aufhorchen.

Fairp(l)ay




Datum: Samstag, 19. Mai 2007 22:31
Themengebiet: Lifestyle Trackback: Trackback-URL
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